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Wirtschaftswetter-Tipps Liebe Wirtschaftswetter-Leser,
Willkommen im Frühling und Frühsommer 2007. In dieser Ausgabe: Tipps zu unserem Schwerpunkt "Indien" und vielem anderem Lesens-, Hörens- und Sehenswertem. Schauen Sie öfter hier herein, die Liste wächst bis zum 30. Juni 2007. Und nun viel Spaß beim Stöbern. |
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IN + OUT auf Wunsch der Leser wieder eingeführt: die Wirtschaftswetter Ins + Outs IN : Ganz klar, gemäß dem Schwerpunkt: Asien und insbesondere Indien. Asiens Boom gibt mittlerweile den Takt vor, dem sich niemand mehr entziehen kann, ob wirtschaftlich oder kulturell. Indische Kunst ist momentan ein besonders interessanter (Geheim-)Tipp. Sie löst sich aus der Traditon und aus westlichen Einflüssen, gleichzeitig verbindet sie Tradition und das moderne Indien. Ihre Vertreter gehen inzwischen ganz eigene Wege, die den Betrachter und Sammler faszinieren. Indien hat eine sehr, sehr alte und gleichzeitig eine junge Kultur. Das entspricht ganz dem Trend: Auf vorhandenen Wurzeln aufbauen, aber nicht streng daran halten, das Beste aus der Vergangenheit mit der Zukunft verbinden. OUT : Asien als Emisssionsmoloch. Das Problem mit der Erderwärmung. Während die Europäer sich Grenzwerte zurecht legen (wobei zurecht durchaus auch kritisch gemeint sein soll), wählen die aufstrebenden Wirtschaftsriesen Indien und China immer dann gern in die Kategorie Entwicklungsland, wenn Treibhausgase reduziert werden sollen. Solange aber die USA (und andere) ebenfalls nicht mitziehen, kann man es diesen wiederrum auch nicht verdenken. Alle drei großen Volkswirtschaften, die USA, China und Indien sollten sich am besten gleichzeitig an den Verhandlungstisch setzen, damit weltweit etwas geschieht - sowie ihre sonnenreichen Regionen endlich sinnvoll nutzen. Oder soll es ausgerechnet dabei bleiben, dass nur Arnold Schwarzenegger in Kalifornien gemerkt hat, dass regenerative Energien u.a. auch ein Standortfaktor sind? |
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------- Wirtschaftswetter-Tipps: Achtung Werbung -----
Zeitschriften- und Zeitungs-, Artikel-Lese-Tipps in Indien: CNN sendete Ende März über mehrere Tage ein Indien-Special mit dem Schwerpunkt auf der nächsten Generation Indiens. Online sind auf der Sender-Webseite noch viele interessante Artikel nachzulesen, sowie viele weitere INfos und Nachrichten: Special 2007 Eye on India
Weitere Zeitungen und Magazine: Business Standard, The Economic Times, Indiatimes , von der Tageszeitung The Hindu gibt's auch tägliche Wirtschaftsinfos als E-Paper: Business Line Times of India, Outlook India, Daily News & Analysis (DNA), veröffentlicht sei 132 Jahren: The Statesman , Indian Express, DailyIndia.com, Zeenews.com, und viele weitere: www.india-press.com Die Textilenbranche in Indien ist groß. Dies hier ist eines der Portale mit geradezu erschlagend vielen Infos und einem flott laufenden Ticker: BharatTextile.com - Your global link for textiles Bollywood-Seiten bis zum Abwinken gibt's auch längst in Deutschland. Das ist ausnahmsweise einmal eine aus Indien: ApunKaChoice.com Und eines der inzwischen schon zahlreichen deutschen Bollywood-Magazine: Rapid Eye Magazin Ganz neu, im März erschien die Erstausgabe, aus dem gleichen Verlag dokumentiert dieses neue Magazin das große Interesse in Deutschland an Indien: Indien Magazin Studieren in Indien?. Da geht was und zwar in den besten Kreisen, wie die Finanical Times Deutschland im letzten Jahr berichtete: In Indien ist das Studium noch günstig Wirtschaftliche Beziehungen Indien-Deutschland, die Wegweiser GmbH kündigte an in Kooperation mit dem BDI und dem OAV im April 2007 in ihrer Jahrbuchreihe einen Führer für Indien herauszubringen: Business Guide Deutschland Indien 2007 Rülpsen erlaubt?. Amüsant zu lesen, informativ - aber unbedingt auch die Leserkommentare mitlesen!!! - die Reise-Knigge Indien der Süddeutschen Zeitung von Daniela Dau: Rülpsen erwünscht, Schnäuzen unmöglich
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Zeitschriften- Lese- und Surf- Tipps Indien Das gute an Indien: Es ist ausgesprochen surf-frundlich, d.h. wer im Netz gezielt sucht, findet viel, aber wer noch die Kunst des Surfens versteht, kann an Hand von ein paar Begriffen im Netz durch die Welt Indiens reisen. Kein Wunder, das Land groß und vielfältig, also gibt es auch viele informative Webseiten. Einige finden Sie hier, weitere Hinweise entdecken Sie in unserer ausführlicheren kommentierten Linkliste Deutsch-Indische Beziehungen, die in Kürze erscheinen wird. suedasien.info. Ein interessantes Informationsportal über Südasien im Netz, mit Hintergrundberichten, Interviews, Länderinformationen uvm. Herausgeber ist der Südasien-Informationsnetz e.V, dessen Ziel es ist das Wissen über die Länder Südasiens im deutschsprachigem Raum zu fördern:
Asienhaus. 1991 wurde die politisch und wirtschaftlich unabhängige Asienstiftung gegründet, mit dem Ziel den Dialog zu stärken. Im Jahr 1995 zogen die Asienstiftung und beteiligte Informationsbüros (Korea-Verband, Philippinenbüro und die Südostasien Informationsstelle) in das Asienhaus in Essen-Katernberg zusammen, weitere Initiativen fanden dort ebenfalls Platz zum Wirken. Von hier aus begleitet das Asienhaus das asiatisch-pazifische Jahrhundert, wie das 21. Jahrhundert längst afugrund seines enormen Wirtschaftswachstums genannt wird.
Abseit der bekannten, seriösen Datenquellen über Indien ist diese auch ganz interessant, zumal Sie hier auch fesstellen können, ob Sie gerade zur weltweit gesichtsältesten Nation gehören. Momentan nimmt den ersten Platz zwar Monaco ein, Deutschland kommt aber gleich hinter Japan auf den dritten Platz.
Geographixx-Daten Indien
Das Südasien-Institut der Universität Heidelberg bietet - einmal alle einschlägigen Studiengänge - und mit seinem Dokumentenserver eine PUblikationsplattform für die Südasienwissenschaften, in die Sie sich bei Interesse einlesen oder gezielt nach Thema stöbern können: SavifaDok Für jedes Land sind die ausführlichen Informationen das Auswärtigen Amtes informativ, so auch für Indien, inklusive Reiseinformationen: Auswärtiges Amt: Indien Für Mumbaikars, die Einwohner Mumbais, netter Ausgangspunkt, um zu erfahren, was in der Metropole los ist, verlinkt selbst wiederrum auf 1 und 1000 Seiten usw.
Bücher-Tipps: Ein Amazon-Rezension merkt zwar einen Recherchefehler an - bitte selbst überprüfen - dennoch sollte man es gelesen haben, das Buch von Harald Müller tätig bei der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), weil der Überblick über den Aufstieg des Wirtschaftsgiganten Indien nicht schaden kann. Wer es immer noch nicht gemerkt hat, dem ist nicht mehr zu helfen, oder er liest jetzt mal endlich nach. Zum Rückschlüsse ziehen eignen sich die Hinweise auf den wachsenden Mittelstand - das Rückrat eines jeden demokratischen Staates:
Damit Sie bei der Beobachtung der aufstrebenden Volkswirtschaft nicht die Bodenhaftung verlieren, dürfte etwas Geschichte vonnöten sein. Diese bekommen Sie detailgenau sowie anschaulich in dem Buch von Dietmar Rothermund und Hermann Kulke vermittelt, von den Anfängen bis zur Gegenwärt, in aktualisierter Neuauflage:
Nach über zwanzig Jahren, die er in den USA verbracht hat, kehrt der Autor Suketu Mehta in seine Geburtsstadt Bombay (seit 1995 Mumbai) zurück und beschreibt eine für Außenstehende fast unvorstellbare Megacity, die bald soviele Menschen wie der gesamte australische Kontinent beherbergen wird.
Der Autor Karl Pilny beschreibt in einem Doppelportrait den Aufstieg der beiden Schwergewichte der Weltwirtschaft Indien und China zeigt Parallelen und Unterschiede auf. Auch Pilny sieht im 21. Jahrhundert die Verschiebung des wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunktes der Welt nach Asien: Tanz der Riesen. Indien und China prägen die Welt Wer sich mit Indien beschäftigt, entdeckt früher oder später die Mudras, die Gesten der Hände, die im Yoga, bei den Tänzern sowie bei hinduistischen und buddhistischen Götterfiguren zu sehen sind. Man kann die Gesten, etwas grob auch Hand-Yoga genannt, z.B. auch dann betreiben, wenn einem die körperliche Verfassung nicht erlaubt, Yoga-Übungen für den ganzen Körper durchzuführen. Ob man nun temporär oder dauerhaft eingeschränkt ist, oder es einfach liebt ohne viel Aufwand etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun - Mudras sind etwas ganz Feines aus Indien. Deshalb dazu gleich zwei Bücher, die sich zusammen sehr gut ergzänzen: Das erst von der bekannten Yoga-Lehrerin Getrud Hirschi - ein Buch für den Praktiker, das nach kurzer Einleitung mit den Mudras beginnt, einen ganzen Zyklus beschreibt, der mit Affirmationen garniert wird.
Das zweite Buch in einer Neuauflage von 2006 ist von Ingrid Ramm-Bonwitt und erläutert den Hintergrund, die Sympoblik der Mudras, ihre Bedeutung im indischen Tanz, bei Ritualen, im Yoga, und sogar ihr Erscheinen in den Gesten des Abendlandes. Wer etwas mehr Hintergrundwissen als die reinen Übungen sucht, ist mit diesem Werk sehr gut bedient:
Wer gerade nicht nach Indien fahren kann, der sollte geistig reisen. Ilija Trojanow ist weitgereist und hat einige Bücher über Indien geschrieben. Im letzten Jahr erschien sein historischer Roman der Weltensammer, mit fast 500 Seiten ein echter Schmöker, über den Abenteurer Richard Francis Burton, der zunächst noch im Auftrag der viktorianischen Krone später immer mehr nach einem Gustus durch Indien, Arabien und dann nach Ostafrika reist.
Wem das vorgenannte etwas zu lang ist, dem sei die Reise des Autors den Ganges entlang zu empfehlen, es hat nur 197 Seiten und handelt ausschließlich von Indien, eine literarische Reportage dem Flußlauf folgend.
Noch ein Indien-Reisbuch von Ilija Trojanow, das 2007 den ITB-BuchAward bekam, Indien war Partnerland der diesjährigen Tourismusbörse in Berlin. Die vielen Eindrücke und Weisheiten eines Insiders sind vor Abflug Richtung Indien zu empfehlen :
Und jetzt noch Trojanows gesammelte Indienreportagen für den National Geographic:
Wem die Bollywoold-Filme mit Shah Rukh Khan noch nicht reichen, der kann ganz frisch seit März 2007 in einem Buch von Sunil Mehra über den Star lesen und in Fotos blättern.
Nicht fehlen in einer Indien-Literaturliste darf Hermann Hesses fiktive Lebensgeschichtes Buddhas, geborener Siddharta Gautama. Das Buch erschien 2002 übrigens in der 58. Auflage.
Noch ein echter Klassiker, schon vor zwanzig Jahren gab es dieses Buch, das Babys zu mehr Streicheleinheiten verhilft und den aufmerksamer gewordenen Eltern ebenso Spaß macht, mit Garantie: probieren geht über studieren, darum:
Lieblingscurrys. Die Autorin Camellia Panjabi sammelte die leckersten Curryrezepte in Indien, bei Spitzenköchen und Hausfrauen und stellt die 50, die ihr am besten schmeckten vor. Uns schmeckten sie bislang auch, wir sind bei Variation 25 - was gibt es eigentlich Besseres als ein Curry?
Das sollten Sie auf jeden Fall einmal probieren, wenn Ihnen auch sonst die für Yoga notwendige Zeit, Ruhe oder Konzentration fehlen sollte. Susanne Hagedorn, geübt seit Karen Zebroffs Yoga-TV-Sendungen, entdeckte das Yoga-Büchlein von Ursula Karven, das sie hier bespricht: Endlich wieder Yoga
Und noch etwas Belletristik.
Noch ein Roman von Anita Nair, die selbst aus Kerala stammt, in der Roman spielt.
Das Roman-Meisterwerk von Rohinton Mistry schildert das Indien der siebziger Jahre.
Die Teilung Indiens 1947 wurde in vielen Romanen bearbeitet, dies ist eine Familiensaga aus der Zeit, in der sich zwei Frauen einen Mann teilen:
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Musik-Tipps:
Etwas ungewöhnlich scheint die Kombination von indischen und japanischen Klängen zu sein, doch Ravi Shankar demonstriert wieder einmal warum ihn zahllose Menschen auf der Welt heillos bewundern - nämlich seine Kunst, die CD ist eine Ohrenweide, ein Meisterwerk, sehr zu empfehlen für den Hörer, der das gelungene Experiment liebt. Das gute Stück ist übrigens schon über 10 Jahre alt, Japan und Indien vereint sollte man sich nicht entgehen lassen, gerade der Wechsel macht's spannend:
Shiv Kumar Sharma, der die Santur erst salonfähig machte, in einer Live-Aufnahme mit Zakir Hussain
Sitar-Klänge aus dem Nordien Indiens, deren lange Bestellzeit lohnt.
Noch ein Tipp zum großten Sitar-Meister Ravi Shankar, ein uralter (1960!) Klassiker, der in keinen gut sortieren CD-Schrank fehlen darf - und besonders für diejenigen ohne indische Musikenntnisse, Shankhar erklärt's Ihnen:
Der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm, Live at Carnegie Hall mit der Tochter Anoushka Shankar ist ein echtes Erlebnis!
to be continued |
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