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News - Nachrichten - April 2026

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2026-04-21 ... Was wäre wenn - die Deutschen wieder mehr Kinder bekommen würden?. Zur Frage, von denen einige, wie auch in mehreren anderen Staaten, inzwischen fortgesetzt annehmen, damit wären angeblich alle Probleme gelöst, konkret, dem seit Jahren unaufhaltbaren Trend eines in den alternden Nationen durchgehend fortgesetzten Bevölkerungschwundes ein Ende gesetzt, stellte sich ein Forschungsteam des Rostocker Zentrums zur Erforschung des demografischen Wandel.

Dazu untersuchten die Forscher ein künstliches Labor-Szenario (in Wirklichkeit spielen neben Sterbe- und Geburtraten auch Zuwanderung und Abwanderung eine große Rolle), in Deutschland würden Frauen von jetzt auf gleich wieder so viele Kinder zur Welt bringen, dass das Bestanderhaltungsniveau erreicht würde. Dieses erforderte in Industrieländern eine Geburtenrate von 2,1 Kinder pro Frau. In Deutschland liegt die Geburtrate momentan bei 1,35 Kindern pro Frau. Doch die Geburtenrate allein ist nicht der einzige beeinflussende Faktor, ein weiterer ist die Alterstruktur aufgrund der, auch wenn ab sofort alle Frauen im gebärfähigen Alter 2 bis 3 Kinder bekämen, die Bevölkerung erst einmal ungebremst weiterschrumpft, und zwar mindestens weitere 50 Jahre lang und damit um -25 Prozent bis zum Jahr 2100.

Das liegt daran, dass in alternden Bevölkerungen mit seit 50- bis 60 Jahren niedrigen Geburtenraten einfach weniger Frauen im gebärfähigen Alter vorhanden sind, und sich ohne jede Zuwanderung die Schrumpfung 50 Jahre lang fortsetzte, trotzdem die Geburtenrate auf Erhaltungsniveau ganz plötzlich (Laborbedingungen) ansteigen würde. In anderen alternden Bevölkerungen verhält es sich ähnlich: Österreich mit einer aktuellen Geburtenrate von 1,31 Kindern pro Frau schrumpfte trotz ad hoc einsetzender, höherer Geburtenraten auf Bestandhaltungsniveau dennoch bis 2100 um -20 Prozent, Italien um -28 Prozent, Japan um -32 Prozent, China um -17 Prozent, die Schweiz um -15 Prozent und die USA um -5 Prozent.

Umgekehrt gilt dieser Effekt genauso, wenn die Bevölkerung ihre Geburtenraten plötzlich auf Bestandhaltungsniveau herabsenkte, würde sie noch 50 Jahre lang weiter wachsen, darunter in Kenia um +45 Prozent, in Indien um +23 Prozent, in Marokko um +22 Prozent, in Mexiko um +18 Prozent und in der Türkei um +9 Prozent, auch hier ohne jede Zuwanderungsbewegung. Ergebnis: Eine Trendumkehr durch mehr oder weniger Geburten, ohne jede Zuwanderung oder Abwanderung, setzt sich erst nach 50 bis 60 Jahren durch, selbst wenn die Geburtenzahl sehr plötzlich steigen oder sinken würde, ein Ergebnis, mit "weitreichenden Folgen für die Sozialsysteme und die Wirtschaft", kommentierten die Forscher; erschienen am 12. März 2025 im Fachjournal Demographic Research, PDF: Feichtinger, Rau, Novak - On the momemtum on pseudostable populations

Weitere Informationen, Demografische Forschung aus erster Hand, 1. Quartal 2026: Bevölkerung in Deutschland könnte um ein Viertel schrumpfen
Quellen: rostockerzentrum.de, demogr.mpg.de, demografische-forschung.de
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